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Künstlerischer Akzent von Klokes Werk und dessen internationale Präsenz

Seine Transkriptionen gelten nicht einfach als „Bearbeitungen“, sondern als neue künstlerische Interpretationen mit eigener dramaturgischer Gewichtung, die für Interpreten und Veranstalter interessant sind — etwa The Answering Question nach Ives oder Transkriptionen von Mahler/Strauss/Brahms/Mussorgsky/Ives-Liedern.

Diesen Ansatz sehen viele Ensembles als Möglichkeit, Publikum mit bekannten Werken in neuer Klanggestalt zu erreichen, was für Festivalprogramme und Konzertserien weltweit relevant ist.

Seine transkribierten und rekonstruierten Fassungen großer Opern (z. B. Bergs Wozzeck und Lulu, Wagner-Transkriptionen des Ring und Tristan, Schönbergs Glückliche Hand, Erwartung, Pierrot, Jakosleiter und Moses, 3. Akt, Mussorgskys Boris und Chowanschtschina, Strauss’ Salome, Elektra und Rosenkavalier und viele andere) wurden in der Vergangenheit mehrfach gespielt bzw. waren Teil größerer Programmzyklen im In- und Ausland.

Klokes Bearbeitungen und Transkriptionen haben internationale Relevanz Das zeigen: seine Präsenz in internationalen Verlagskatalogen (Schott, UE, Boosey& Hawkes, Peer-Music) seine Aufführungen in Europa und Übersee, die vielseitigen Besetzungsformen, die für Ensembles und kleinere Orchester attraktiv sind und die künstlerische Bedeutung seiner komponierten Interpretationen.

Er ist ein musikalischer Übersetzer zwischen Werk und Aufführung und der strukturale Dramaturg des Repertoires.
Gibt es vergleichbare Dirigenten-Komponisten zu Kloke?
Ja — es gibt vergleichbare Dirigenten-Komponisten bzw. Dirigenten-Bearbeiter zu Eberhard Kloke, allerdings nur wenige mit einer wirklich ähnlichen Funktion. Kloke ist kein Sonderfall, aber er gehört zu einer kleinen, sehr spezifischen Tradition: Dirigenten, die dirigieren, um Werke strukturell zu durchdringen und später neu zu schreiben, zu rekonstruieren oder zu transformieren.

Dominik Kloke und KI über Klokes Arbeit